Chronik der Wahlergebnisse

Die durchgehende Konstante in der Schenefelder Parteienlandschaft stellt die SPD dar, die seit 1911 an allen demokratisch legitimierten Wahlen teilgenommen hat.

Das bürgerliche Lager hatte sich bereits in der Zeit der Weimarer Republik unter wechselnden Bezeichnungen immer wieder von Wahl zu Wahl neu konstituiert und in der Endphase vor 1933 mit der aufkommenden NS-Bewegung zusammengeschlossen. So verhinderte die Bildung einer Nationalen Einheitsliste zur Kommunalwahl 1933 eine eigenständige Kandidatur der NSDAP.

Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte sich dieses Muster fort und unter bemerkenswerten personellen Kontinuitäten gruppierten sich bis 1966 zu jeder Wahl neue Parteien und spiegelten in kleinem Rahmen die wechselvolle Parteiengeschichte in Schleswig-Holstein wider. Erst durch die Neugründung der Schenefelder CDU im Jahre 1964 kam es auf diesem Gebiet zu einer dauerhaften Stetigkeit.

1994 kam es durch die Gründung der STATT-Partei und 2003 durch die Schill-Partei zu einem Überschwappen von Parteigründungen in Hamburg nach Schenefeld.

Im Kaiserreich

In Schenefeld wurde am 11. August 1875 ein Ortstatut verabschiedet, dass die bisherige Versammlung aller stimmberechtigten Gemeindemitglieder – in Schenefeld damals 50 von 724 Einwohnern – durch eine gewählte Gemeindevertretung ersetzte.

Die Wahlberechtigten wurden nach den von ihnen entrichteten Staatssteuern in 3 Abteilungen eingeteilt.
Es wurden so viele Wahlberechtigte in diese erste Abteilung eingeteilt, bis ein Drittel des Steueraufkommens erreicht war.
In die 2. Abteilung wurden die Wähler eingeteilt, die unter den verbleibenden Wahlberechtigten die größte Steuerleistung erbrachten, bis wieder ein Drittel des Gesamtaufkommens erreicht war.
Die übrigen Wähler bildeten die 3. Abteilung.

In Schenefeld bestand sogar eine vierte Abteilung, denn die Gemeindevertretung bestand außer dem Gemeindevorsteher aus dem Besitzer des Hofes Friedrichshulde als ständigem Mitglied und 6 (je 2 pro Abteilung) gewählten Gemeindeverordneten.

Gewählt wurde durch öffentliche Erklärung gegenüber dem Gemeindevorsteher, die dritte Klasse vorweg, eine Einrichtung die bis 1919 erhalten blieb.

Am 10. Mai 1893 wurde das Statut geändert, so dass die Gemeindevertretung nun aus dem Gemeindevorsteher und seinem Stellvertreter sowie 9 weiteren (je 3 pro Abteilung) Mitgliedern bestand.

Nach 2 Jahren schieden aus jeder Abteilung ein durch Los bestimmtes Mitglied aus.
Eine sofortige Wiederwahl war zulässig.

Wahlberechtigt waren nur physische, männliche und selbstständige Personen, die das 24. Lebensjahr zurückgelegt hatten.
Sie mussten Angehörige des Deutschen Reiches sein, die bürgerlichen Ehrenrechte besitzen, seit 1 Jahr in dem Gemeindebezirk ihren Wohnsitz haben, keine Armenunterstützung aus öffentlichen Geldern empfangen und die auf sie entfallenen Gemeindeabgaben bezahlt haben.
Außerdem mussten sie entweder ein Wohnhaus im Gemeindebezirk besitzen oder von ihrem gesamten innerhalb des Gemeindebezirkes belegenen Grundbesitzes zu einem Jahresbeitrag von mindestens 3 Mark an Grund- und Gebäudesteuern vom Staat veranlagt worden sein oder zu den Gemeindeabgaben nach einem Jahreseinkommen von mehr als 600 Mark herangezogen werden.
Juristischen Personen, Frauen und unselbstständigen männlichen Personen war nur unter gewissen Voraussetzungen ein Stimmrecht eingeräumt, welches aber nicht in eigener Person, sondern nur durch Vertreter die wahlberechtigt waren, ausgeübt werden durfte.

An der ersten Wahl nach diesem neuen Statut nahmen teil:
3. Abteilung: 22 Wähler
2. Abteilung: 9 Wähler
1. Abteilung: 3 Wähler

Am 31. März 1911 trat zum ersten Mal ein Mitglied der SPD offen zur Wahl um ein Mandat in der Gemeindevertretung an.

Ergänzungswahl zur Gemeindevertretung am 31. März 1911
Dritte Abteilung

Hinrich Petersen SPD 52 Stimmen 51,5 %
Hans Ellerbrock 45 Stimmen 44,6 %
W. Hinsch 4 Stimmen 3,9 %

 

Ergänzungswahl zur Gemeindevertretung am 6. März 1913
Dritte Abteilung

Franz Lüdemann SPD 55 Stimmen 52,9 %
Hinrich von Appen 49 Stimmen 47,1 %

Während der Weimarer Republik
1919 – 1933

Mit dem Ende des Kaiserreichs und der Ausrufung der Republik 1918 änderte sich auch das Wahlrecht gundlegend

Die Mitglieder der Gemeindevertretung wurden nun in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gewählt.
Wahlberechtigt waren alle im Besitz der deutschen Reichsangehörigkeit befindlichen Männer und Frauen, welche das 20. Lebensjahr vollendet haben, im Gemeindebezirk seit 6 Monaten ihren Wohnsitz hatten und im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte sind.
Jeder Wahlberechtigte hatte 1 Stimme

Die Gemeindevertretung bestand aus 9 Abgeordneten

Kommunalwahl am 2. März 1919

Stimmen Prozente Sitze
SPD 303 59,8 % 6
Bürgerliche Liste 204 40,2 % 3

 

Kommunalwahl am 4. Mai 1924

Stimmen Prozente Sitze
SPD 227 36,0 % 3
Bürgerliche Liste 404 64,0 % 6

 

Kommunalwahl vom 17. November 1929

Stimmen Prozent Sitze
SPD 354 49,2 % 4
Bürgerliche Gemeinschaftsliste 365 50,8 % 5

 

Am 4. Februar 1933 ordnete Hermann Göring als kommissarischer preußischer Innenminister die zwangsweise Auflösung sämtlicher Gemeindevertretungen Preußens zum 8. Februar 1933 an und ordnete Neuwahlen für den 12. März an.
Gleichzeitig wurden Gemeindeorgane reichsweit unter Gewaltandrohung aufgelöst.

Dabei kam der Regierung auch der Reichstagsbrand vom 27. auf den 28. Februar 1933 zugute.
Mit Hilfe der tags darauf erlassenen Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat („Reichstagsbrandverordnung“) wurden die Grundrechte außer Kraft gesetzt und die Strukturen der KPD praktisch zerschlagen.

Der Wahlkampf war von Übergriffen durch Mitglieder der NSDAP auf politische Gegner, insbesondere der KPD und SPD, geprägt. Daneben setzte bereits die staatliche Verfolgung ein.

Kommunalwahl am 12. März 1933

Stimmen Prozente Sitze
SPD 344 30,3 % 3
Nationale Einheit 682 60,0 % 6
KPD 110 9,7 0

KPD = Kommunistische Partei Deutschlands

Während der Zeit des Nationalsaozialismus
1933 – 1945

Am 22. Juni 1933 verbot Reichsinnenminister Wilhelm Frick die SPD als „volks- und staatsfeindliche Organisation“; in den darauf folgenden Tagen lösten sich alle anderen Parteien mit Ausnahme der NSDAP selbst auf.
Am 7. Juli hob die „Verordnung zur Sicherung der Staatsführung“ sämtliche SPD-Abgeordnetenmandate im Reichstag, in den Landtagen und Gemeindeparlamenten auf,
am 14. Juli schließlich folgte das Gesetz gegen die Neubildung von Parteien.

Damit wurde für mehr als 12 Jahre die Demokratie in Deutschland faktisch abgeschafft.

Das nicht parlamentarisch zustande gekommene Preußische Gemeindeverfassungsgesetz vom 15. Dezember 1933 vereinheitlichte – „bis ein Reichsgesetz demnächst eine grundlegende Reform der Gemeindeverfassung für das ganze Reich durchführt“ – das bis dahin in Preußen geltende unterschiedliche Kommunalrecht zum 1. Januar 1934 nach nationalsozialistischen Grundsätzen.

Schenefeld führte nun die Bezeichnung Landgemeinde und wurde durch einen Gemeindeschulze geführt, der vom Landrat ernannt wurde. Dem Gemeindeleiter wurden „verdiente und erfahrene Bürger mit ihrem Rate zur Seite gestellt“. Deren Bezeichnung lautete in Landgemeinden „Gemeindeälteste“ und zu berufen waren:

  • der oberste örtliche Leiter der NSDAP,
  • der rangälteste Führer der Sturmabteilungen oder der Schutzstaffeln der NSDAP auf die Dauer ihres Amtes,
  • sonstige erfahrene und verdiente Männer unter Berücksichtigung der Berufsstände, die die Gemeinde prägen,
auf die Dauer von 6 Jahren, wobei alle 2 Jahre ein Drittel auszuscheiden hatte.

Die Berufung der Gemeinderäte erfolgte durch die Aufsichtsbehörde auf Vorschlag des Gauleiters der NSDAP.
Abstimmungen waren in diesem Gremium nicht mehr vorgesehen.

Deutsche Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935

Die Deutsche Gemeindeordnung schuf eine zentralistische Regelung, die im gesamten Deutschen Reich galt.
Der nationalsozialistische Staat sah in ihr eines der grundlegenden Gesetze seines Regimes wie schon aus der Präambel („Auf dem von ihr bereiteten Boden wird sich der Neubau des Reiches vollenden.“) zu ersehen ist; daher wurden auch demokratische Elemente wie Wahlen zum Amt des Bürgermeisters oder Abstimmungen im Gemeinderat abgeschafft und die Stellung der NSDAP fest verankert.

Schenefeld führte nun die Bezeichnung Gemeinde.
Die Leiter der Gemeinden führten reichseinheitlich die Bezeichnung „Bürgermeister“, der nicht mehr gewählt, sondern berufen wurde. Im Sinne der Einheit zwischen Partei und Staat leitete bei der Berufung und Abberufung des Bürgermeisters der Kreisleiter der NSDAP das Verfahren.
Nach Beratung mit den Gemeinderäten schlug er dem Landrat des Kreises Pinneberg drei Bewerber vor. Die Position sollte ehrenamtlich für sechs Jahre besetzt werden. Zur Vertretung des Bürgermeisters standen diesem ebenfalls berufene Beigeordnete zur Seite.

Einen gewählten Gemeinderat gab es nicht mehr. Vielmehr hatten Gemeinderäte „die dauernde Fühlung der Verwaltung der Gemeinde mit allen Schichten der Bürgerschaft zu sichern“. Frauen waren nicht mehr zugelassen.
Ihre Berufung erfolgte auf 6 Jahre durch den Beauftragten der NSDAP im Benehmen mit dem Bürgermeister.
Dabei war auf nationale Zuverlässigkeit, Eignung und Leumund zu achten. Es sollten Persönlichkeiten berücksichtigt werden, deren Wirkungskreis der Gemeinde ihre besondere Eigenart oder Bedeutung gab oder das gemeindliche Leben wesentlich beeinflusste.
Der Bürgermeister hatte wichtige Angelegenheiten der Gemeinde mit den Gemeinderäten zu beraten. Über den Inhalt der Beratung war eine Niederschrift aufzunehmen, in der abweichende Äußerungen der Gemeinderäte aufzunehmen waren.
Abstimmungen fanden nicht statt.

Nachkriegszeit und Bundesrepublik Deutschland bis heute

Am 4. Dezember 1945 wurde von der Britischen Militärregierung eine Gemeindevertretung mit 17 Mitgliedern ernannt.
Dieser gehörten zunächst 10 Vertreter der SPD, 3 der KPD und 4 parteilose Bürgerliche an.
Am 14. Januar 1946 rückt ein weiteres SPD-Mitglied für einen ausgeschiedenen KPD-Abgeordneten nach.

Die erste freie Wahl nach Ende des Zweiten Weltkriegs orientierte sich sehr am britischen Wahlsystem

Kommunalwahl am 15. September 1946
Wahlsystem:
2 Wahlkreise
6 Kandidierende pro Partei in jedem Wahlkreis
6 Stimmen pro Wähler

15 Abgeordnete
12 direkt, jeweils 6 pro Wahlkreis -> 9 SPD, 3 FDP
3 über Reserveliste -> 1 SPD, 1 FDP, 1 CDU

Stimmen Prozente Sitze
SPD 4.275 39,8 % 10
FDP 2.409 22,4 % 4
CDU 1.627 15,1 % 1
KPD 1.370 12,8 % 0
Einzelbewerber 1.069 9,9 %

KPD = Kommunistische Partei Deutschlands

Kommunalwahl am 24. Oktober 1948
Wahlsystem:
4 Wahlkreise
2 Kandidierende pro Partei in jedem Wahlkreis
2 Stimmen pro Wähler

14 Abgeordnete
8 direkt -> 6 SPD, 2 CDU
6 über Liste -> 2 SPD, 4 CDU

Stimmen Prozente Sitze
SPD 1.977 50,2 % 8
CDU 1.597 40,6 % 6
KPD 244 6,2 % 0
Einzelbewerber 120 3,1 %

KPD = Kommunistische Partei Deutschlands

Kommunalwahl am 29. April 1951
Wahlsystem:
3 Wahlkreise
4 Kandidierende pro Partei in den Wahlkreisen 1 und 2
3 Kandidierende pro Partei im Wahlkreis 3
4 oder 3 Stimmen pro Wähler

17 Abgeordnete
11 direkt -> 4 SPD, 7 SHW
6 über Liste -> 2 SHW, 3 BHE, 1 DW

Stimmen Prozente Sitze
SPD 2.597 26,4 % 4
SHW 3.636 37,0 % 9
BHE 2.192 22,3 % 3
DW 991 10,1 % 1
KPD 408 4,2 %

SHW = Schleswig-Holsteinische Wählervereinigung
BHE = Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten
DW = Deutscher Wahlblock; gemeinsame Liste von CDU, FDP und DP (Deutsche Partei)
KPD = Kommunistische Partei Deutschlands

Die SPD-Liste war vom Gemeindewahlausschuss aus formalen Gründen nicht zugelassen worden.
Daher nahm die SPD nicht am Verhältnisausgleich teil und konnte nur ihre 4 direkt gewählten Abgeordneten in die Gemeindevertretung entsenden.

Kommunalwahl am 24. April 1955
Wahlsystem:
5 Wahlkreise
2 Kandidierende pro Partei in jedem Wahlkreis
2 Stimmen pro Wähler

19 Abgeordnete
10 Direkt -> 3 SPD; 7 SWB
9 über Liste -> 6 SPD; 3 SWB

Stimmen Prozente Sitze
SPD 2.073 47,4 % 9
SWB 2.090 47,8 % 10
KPD 149 3,4 %
Carl Schmidt (Einzelbewerber) 61 1,4 %

SWB = Schenefelder Wahlblock
-> Zusammenschluss von CDU, FDP, Gesamtdeutscher Block-BHE und SHB (Schleswig/Holstein Block)

Kommunalwahl am 25. Oktober 1959
Wahlsystem:
5 Wahlkreise
2 Kandidierende pro Partei in jedem Wahlkreis
2 Stimmen pro Wähler

19 Abgeordnete
10 Direkt -> 6 SPD; 4 FDP
9 über Liste -> 3 SPD; 3 FDP; 3 GB/BHE

Stimmen Prozente Sitze
SPD 2.626 47,6 % 9
FDP 2.099 38,0 % 7
GB/BHE 795 14,4 % 3

GB/BHE = Gesamtdeutscher Block / Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten
-> benannte sich am 11.8.1961 in Gesamtdeutsche Partei (GDP) um

Kommunalwahl am 11. März 1962
Wahlsystem:
5 Wahlkreise
2 Kandidierende pro Partei in jedem Wahlkreis
2 Stimmen pro Wähler

19 Abgeordnete
10 Direkt -> 4 SPD; 6 SW
9 über Liste -> 4 SPD; 3 SW; 2 GDP

Stimmen Prozente Sitze
SPD 3.037 43,0 % 8
SW 3.223 45,7 % 9
GDP 683 9,7 % 2
Einzelbewerber 115 1,6 %

SW = Schenefelder Wählergemeinschaft  -> Bürgerliche Sammelliste
GDP = Gesamtdeutsche Partei (DP-BHE)

Kommunalwahl am 13. März 1966
Wahlsystem:
12 Wahlkreise
1 Kandidierender pro Partei in jedem Wahlkreis
1 Stimme pro Wähler

23 Abgeordnete
12 Direkt -> 3 SPD; 9 CDU
13 über Liste -> 6 SPD; 1 CDU; 3 FWS; 1 FDP

Stimmen Prozente Sitze
SPD 1.883 36,9 % 9
CDU 2.107 41,3 % 10
FWS 635 12,5 % 3
FDP 342 6,7 % 1
GPD 135 2,6 %

FWS = Freie Wählervereinigung Schenefeld
GPD = Gesamtdeutsche Partei

Kommunalwahl am 26. April 1970
Wahlsystem:
15 Wahlkreise
1 Kandidierender pro Partei in jedem Wahlkreis
1 Stimme pro Wähler

27 Abgeordnete
15 Direkt -> 11 SPD; 4 CDU
12 über Liste -> 2 SPD; 8 CDU; 2 FDP

Stimmen Prozente Sitze
SPD 3.275 47,1 % 13
CDU 2.881 41,1 % 12
FDP 475 6,8 % 2
FWS 327 4,7 %

FWS = Freie Wählervereinigung Schenefeld

Am 1. Juli 1972 wurden Schenefeld durch das Innenministerium von Schleswig-Holstein die Stadtrechte verliehen.

An diesem Tag konstituierte sich die bisherige Gemeindevertretung als Ratsversammlung neu.

Kommunalwahl am 24. März 1974
Wahlsystem:
15 Wahlkreise
1 Kandidierender pro Partei in jedem Wahlkreis
1 Stimme pro Wähler

28 Abgeordnete
15 Direkt -> 1 SPD; 14 CDU
12 über Liste -> 8 SPD; 5 FDP

Die CDU errang 1 Überhangmandat.
Somit erhöhte sich die Anzahl der Mitglieder der Ratsversammlung von 27 auf 28

Stimmen Prozente Sitze
SPD 2.626 31,9 % 9
CDU 3.978 48,3 % 14
FDP 1.444 17,5 % 5
Sch.B.B. 191 2,3 %

Sch.B.B. = Schenefelder Bürgerblock => rechte Bürgerliste, auf der offen Mitglieder der NPD kandidierten

Kommunalwahl am 5. März 1978
Wahlsystem:
15 Wahlkreise
1 Kandidierender pro Partei in jedem Wahlkreis
1 Stimme pro Wähler

27 Abgeordnete
15 Direkt -> 5 SPD; 10 CDU
12 über Liste -> 6 SPD; 2 CDU; 4 FDP

Stimmen Prozente Sitze
SPD 3.148 40,3 % 11
CDU 3.458 44,3 % 12
FDP 1.204 15,4 % 4

 

Kommunalwahl am 7. März 1982
Wahlsystem:
15 Wahlkreise
1 Kandidierender pro Partei in jedem Wahlkreis
1 Stimme pro Wähler

28 Abgeordnete
15 Direkt -> 1 SPD; 14 CDU
13 über Liste -> 10 SPD; 3 FDP

Die CDU errang 1 Überhangmandat.
Somit erhöhte sich die Anzahl der Mitglieder der Ratsversammlung von 27 auf 28

Stimmen Prozente Sitze
SPD 2.977 38,7 % 11
CDU 3.689 48,0 % 14
FDP 1.204 13,3 % 3

 

Kommunalwahl am 2. März 1986
Wahlsystem:
15 Wahlkreise
1 Kandidierender pro Partei in jedem Wahlkreis
1 Stimme pro Wähler

27 Abgeordnete
15 Direkt -> 10 SPD; 5 CDU
12 über Liste -> 2 SPD; 6 CDU; 3 GASCH; 1 FDP

Stimmen Prozente Sitze
SPD 3.218 44,0 % 12
CDU 2.924 40,0 % 11
GASCH 800 10,9 % 3
FDP 371 5,1 % 1

GASCH = Grüner Arbeitskreis Schenefeld – Die Grünen

Kommunalwahl am 25. März 1990
Wahlsystem:
15 Wahlkreise
1 Kandidierender pro Partei in jedem Wahlkreis
1 Stimme pro Wähler

27 Abgeordnete
15 Direkt -> 12 SPD; 3 CDU
12 über Liste -> 7 CDU; 3 GASCH; 2 FDP

Stimmen Prozente Sitze
SPD 3.387 43,4 % 12
CDU 2.852 36,6 % 10
GASCH 931 11,9 % 3
FDP 627 8,0 % 2

GASCH = Grüner Arbeitskreis Schenefeld – Die Grünen

Kommunalwahl am 20. März 1994
Wahlsystem:
15 Wahlkreise
1 Kandidierender pro Partei in jedem Wahlkreis
1 Stimme pro Wähler

31 Abgeordnete
15 Direkt -> 12 SPD; 3 CDU
16 über Liste -> 6 CDU; 5 STATT-Partei; 5 GASCH

Die SPD errang 2 Überhangmandate, dadurch erhielten die CDU und der GASCH jeweils ein Ausgleichsmandat.
Somit erhöhte sich die Anzahl der Mitglieder der Ratsversammlung von 27 auf 31

Stimmen Prozente Sitze
SPD 2.711 34,3 % 12
CDU 2.263 28,6 % 9
STATT-Partei 1.333 16,9 % 5
GASCH 1.207 15,3 % 5
FDP 386 4,9 %

GASCH = Grüner Arbeitskreis Schenefeld – Bündnis 90/Die Grünen

Kommunalwahl am 22. März 1998
Wahlsystem:
15 Wahlkreise
1 Kandidierender pro Partei in jedem Wahlkreis
1 Stimme pro Wähler

27 Abgeordnete
15 Direkt -> 12 SPD; 3 CDU
12 über Liste -> 6 CDU; 4 STATT-Partei; 2 GASCH

Stimmen Prozente Sitze
SPD 3.026 41,1 % 12
CDU 2.288 31,1 % 9
STATT-Partei 974 13,2 % 4
GASCH 727 9,9 % 2
FDP 343 4,7 %

GASCH = Grüner Arbeitskreis Schenefeld – Bündnis 90/Die Grünen

Kommunalwahl am 2. März 2003
Wahlsystem:
15 Wahlkreise
1 Kandidierender pro Partei in jedem Wahlkreis
1 Stimme pro Wähler

32 Abgeordnete
15 Direkt -> 1 SPD; 14 CDU
17 über Liste -> 8 SPD; 3 Bündnis 90/Die Grünen; 2 STATT-Partei; 2 PRO-Schill; 2 FDP

Die CDU errang 2 Überhangmandate, dadurch erhielten die SPD, der GASCH und die FDP jeweils ein Ausgleichsmandat.
Somit erhöhte sich die Anzahl der Mitglieder der Ratsversammlung von 27 auf 32

Stimmen Prozente Sitze
SPD 1.935 28,3 % 9
CDU 2.816 41,2 % 14
GASCH 658 9,6 % 3
STATT-Partei 539 7,9 % 2
PRO-Schill 483 7,1 % 2
FDP 410 6,0 % 2

GASCH = Grüner Arbeitskreis Schenefeld – Bündnis 90/Die Grünen
PRO-Schill = Partei Rechtsstaatliche Alternative

Die Fraktion der PRO-Schill benannte sich während der Wahlperiode erst in Offensive D  und schließlich in OfS = “Offensive für Schenefeld” um

Ein FDP-Mitglied verließ Partei und Fraktion und schloss sich der Offensive D an, woraufhin die FDP ihren Fraktionsstatus in der Ratsversammlung verlor.

Kommunalwahl am 25. Mai 2008
Wahlsystem:
15 Wahlkreise
1 Kandidierender pro Partei in jedem Wahlkreis
1 Stimme pro Wähler

27 Abgeordnete
15 Direkt -> 9 SPD; 4 CDU
12 über Liste -> 2 SPD; 6 CDU; 3 FDP; 3 OfS

Stimmen Prozente Sitze
SPD 2.346 39,8 % 11
CDU 2.121 36,0 % 10
FDP 801 13,6 % 3
OfS 624 10,6 % 3

OfS = Offensive für Schenefeld

Kommunalwahl am 26. Mai 2013
Wahlsystem:
14 Wahlkreise
1 Kandidierender pro Partei in jedem Wahlkreis
1 Stimme pro Wähler

29 Abgeordnete
14 Direkt -> 9 SPD; 3 CDU; 2 Bündnis 90/Die Grünen
15 über Liste -> 5 CDU; 4 Bündnis 90/Die Grünen; 3 OfS; 2 BfB; 1 FDP

Die SPD errang 1 Überhangmandat, dadurch erhielt die CDU 1 Ausgleichsmandat.
Somit erhöhte sich die Anzahl der Mitglieder der Ratsversammlung von 27 auf 29

Stimmen Prozente Sitze
SPD 1.790 29,7 % 9
CDU 1.633 27,1 % 8
Bündnis 90 / Die Grünen 1.344 22,3 % 6
OfS 587 9,7 % 3
BfB 377 6,3 % 2
FDP 298 4,9 % 1

OfS = Offensive für Schenefeld
BfB = Bürger für Bürger

Inzwischen hat sich der fraktionslose FDP-Abgeordnete der CDU-Fraktion angeschlossen. Deren Ratsmitgliederzahl erhöhte sich damit auf 9.

Kommunalwahl am 6. Mai 2018
Wahlsystem:
14 Wahlkreise
1 Kandidierender pro Partei in jedem Wahlkreis
1 Stimme pro Wähler

27 Abgeordnete
14 Direkt -> 8 Bündnis 90/Die Grünen; 3 SPD; 3 CDU
13 über Liste -> 4 SPD; 4 CDU; 4 Bündnis 90/Die Grünen; 3 OfS; 2 BfB; 1 FDP

Stimmen Prozent Sitze
SPD 1.597 27,0 % 7
Bündnis 90 / Die Grünen 1.670 28,3 % 8
CDU 1.561 26,4 % 7
OfS 475 8,0 % 2
BfB 345 5,8 % 2
FDP 260 4,4 % 1

OfS = Offensive für Schenefeld
BfB = Bürger für Bürger