Gemeinsam eine Dokumentation oder Film anschauen und hinterher mit einem interessanten Gast darüber diskutieren.

Das ist die Grundidee des Film-Clubs der SPD-Schenefeld.
Viermal im Jahr, zu unterschiedlichen politischen Themen, gerne kontrovers und immer zum Nachdenken und hoffentlich mit einem Nachhall.

Sonntag, 4. August 2019, 11 Uhr

Film Club – 50 Jahre Kanzlerschaft

Willy Brandt hat die deutsche und europäische Nachkriegsgeschichte geprägt wie kaum ein anderer:

als Regierender Bürgermeister West-Berlins im Kalten Krieg,

als Außenminister einer Großen Koalition

und schließlich als Bundeskanzler der Bonner Republik.

Der Dokumentarfilm “Erinnerungen an ein Politikerleben” ein Film von André Schäfer, ausgezeichnet mit dem Bayerischen Fernsehpreis 2014, zeigt die wichtigsten Stationen und Höhen und Tiefen seines Lebens, anhand von Archivaufnahmen und Interviews mit Bewunderern, Freunden und politischen Weggefährten.

Im Anschluss an den Film
Talkrunde mit Serpil Midyatli,
SPD-Vorsitzende von Schleswig-Holstein

 

Am Sonntag,
28. April 2019, 
15 Uhr

Das ist unser Land!

Ein Film von Lucas Belvaux

Zur Image-Aufbesserung will eine rechtspopulistische französische Partei eine beliebte Krankenschwester als Kandidatin in die Kommunalwahlen schicken.

Die bis dahin unpolitische Frau lässt sich nach anfänglichem Zögern überreden und nimmt Konflikte mit Patienten, Freunden und Familie in Kauf, bis sie die wahre Natur ihrer Förderer zu durchschauen beginnt.

Satirisches Drama, das pointiert auf den verschleierten Rassismus moderner rechter Gruppierungen und die Selbsttäuschung typischer Protestwähler abzielt.

Der hervorragend gespielte Film greift aktuelle Auswüchse von Fremdenfeindlichkeit auf.

Talkgast:

Delara Burkhardt,

Kandidatin zur Europawahl und stellvertretende Juso-Bundesvorsitzende

Sonntag, 10. Februar 2019
11 Uhr

Film Club – 100 Jahre Frauenwahlrecht

1903 gründet Emmeline Pankhurst in Großbritannien die erste bürgerliche Frauenbewegung, die für die Einführung des Frauenwahlrechts kämpft. Die vornehmlich der Arbeiterklasse angehörenden Frauen radikalisieren sich und schrecken in ihrem Protest auch vor Gefängnis und Hungerstreik nicht zurück.

In unserer Film-Club Reihe präsentieren wir ein packendes historisches Drama über die Opfer, die britische Arbeiterinnen im Kampf um Wahlrecht und Gleichstellung bringen mussten.

London 1912: Maud schuftet in einer Wäscherei, um ihren jungen Sohn durchzubringen und ihrem Mann eine gute Ehefrau zu sein. Als sie sich von einer Kollegin überreden lässt und den Suffragetten anschließt, riskiert sie damit alles: ihren Job, ihre Ehe und ihre Zukunft.

Im Anschluss an den Film Talkrunde

mit Beate Raudies,
Finanzpolitische Sprecherin und
Vorsitzende des Arbeitskreises Finanzen der SPD-Landtagsfraktion

Sonntag, den 4. November 2018

Beginn 11 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück

Ein Film mit Bienen,
über Bienen
und ihre Gefährdung

More than Honey ist ein Dokumentarfilm des Schweizer Regisseurs Markus Imhoof über das weltweite Bienensterben von Kalifornien bis China.

Der Film wurde in der Schweiz zum erfolgreichsten Schweizer Kinofilm des Jahres 2012 und zum erfolgreichsten Schweizer Dokumentarfilm aller Zeiten. 

Die internationale Koproduktion hat neben dem Schweizer Filmpreis auch in Deutschland und in Österreich die jeweils höchste nationale Auszeichnung für Dokumentarfilme gewonnen.

Abschließend

Diskussion mit Hartmut Lötzsch, Imker aus Appen

Am Sonnabend, den 21. April 2018
um 14 Uhr

In vier ineinander verwobenen Erzählsträngen bringt Florian Opitz in seinem Dokumentarfilm DER GROSSE AUSVERKAUF dem Zuschauer das komplexe Phänomen „Privatisierung“ über einfühlsame Porträts von Menschen aus verschiedenen Kontinenten nahe. Menschen, die sich auf ihre ganz persönliche Art und Weise dagegen zur Wehr setzen.
Doch auch „die andere Seite“ kommt zu Wort. Diejenigen, die Privatisierungen befürworten und für die Lösung aller wirtschaftlichen Probleme halten. Wasser, Strom, Bahn, Gesundheit oder Bildung…
Schnell werden die Parallelen zu den wirtschaftspolitischen Entwicklungen in Deutschland deutlich und der Film macht klar: das Thema Privatisierung betrifft uns alle.

 

Auszeichnungen 2009: Grimme-Preis in der Kategorie Information & Kultur

Lexikon des internationalen Films: 
„Dabei prangert der überzeugende Dokumentarfilm die Kehrseiten zunehmender Privatisierung an, in der die Staaten die Lösung ihrer finanziellen Probleme sehen, ohne die Folgen für die Betroffenen abzuwägen. Ohne ideologische Scheuklappen bezieht der kommentarlose Film Position und untermauert diese mit dezidiert filmischen Bildern.“

Sonnabend, den 11. November 2017
um 15 Uhr

Wir haben die Idee, Filme gemeinsam zu anzusehen, die zum Nachdenken, einem Gedankenaustausch oder zur Diskussion anregen. Filme, die unter anderem auch die Grundlagen und Geschichte der Sozialdemokratie sichtbar, fühlbar und verständlich machen.
Im Anschluss an die Vorführung wollen wir in ungezwungener Runde bei einem Getränk nach Wahl ins Gespräch kommen.

Wir starten mit „Die Unbesiegbaren“ aus dem Jahr 1953, dem ersten DEFA-Film zur Geschichte der sozialistischen deutschen Arbeiterbewegung.

Dieser Film führt uns zurück in das Jahr 1889, zu Zeiten der Sozialistengesetze.

In eine Zeit, in der Sozialdemokraten für ihre politische Meinung noch ausgegrenzt und von der Obrigkeit verfolgt wurden.